Angebot für Schulklassen- Leben wie in der Steinzeit

für vier Stunden auf den Spuren der ältesten Menschen und ihrer Gesellschaft - Steinzeit hautnah erfahren und mit den Händen begreifen!

 

Der pädagogisch betreute Abenteuerliche Bauspielplatz Kolle 37 ist ein Freizeitort, außerschulischer Lernort und Kooperationspartner von institutionellen Bildungseinrichtungen verschiedenster Art. Mit Grundschulen haben wir eine gemeinsame Zielgruppe von Kindern ab 5 Jahren. Methodisch-didaktische Kompetenzen der Schulen ergänzen sich durch die vielfältigen materiellen und personellen Ressourcen und Kompetenzen von unserem Abenteuerspielplatz. Hier gibt es eine ganzjährige Feuerstelle, Werkzeuge und Raum, größere Bauprojekte zu verwirklichen, die Möglichkeiten sich in traditionellen Handwerken und im Bogenschießen auszuprobieren.

Das Projekt beschäftigt sich überwiegend mit der Menschwerdung und der Entwicklung der Menschheit während der Jungsteinzeit in der Region Brandenburg. Die Frage „Wie war das damals?“ schließt ja auch immer die Frage ein „Wie gelangen Geschichtsforscher und so auch forschende Kinder zu Erkenntnissen über die Vergangenheit?“. Archäologie erforscht weltweit und durch alle Epochen der Menschheitsgeschichte die Vergangenheit, gewinnt durch Ausgrabungen und durch Experimente neue Erkenntnisse über das Leben der Menschen. Experimentelle Archäologie kann diese Erkenntnisse mit pädagogischen Methoden hautnah zum Erfahren und Begreifen vermitteln. Es werden alte, vergessene Techniken wiederentdeckt und hier aufbereitet weitergegeben.

Handlungsorientierter Geschichtsunterricht

Seit September 2006 besteht nun für alle Grundschulen die Möglichkeit, handlungsorientierten Geschichtsunterricht in Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz zu veranstalten. Das Beschäftigen mit alten Handwerken hat auf diesem Spielplatz eine lange Tradition: Lehmbau, Holzbau, Felle gerben, Kochen, Schmieden.

Die Jungsteinzeit bietet unter den Themen „Essen“ und „Wohnen“ die Möglichkeit, Pfeile zu bauen und sich im Bogenschießen auszuprobieren sowie nach Rezepten zu kochen und zu backen, die pflanzliche Zutaten beinhalten, die für diese Zeit nachweisbar sind.

Die Schulklassen werden im Steinzeithaus empfangen und steigen dann spielerisch in den Steinzeit-Projekttag ein. Die Klasse wird geteilt. Eine Hälfte kocht, bäckt und schürt das Feuer, während von den Anderen sich jeder einen Pfeil mit Steinspitze bauen kann. Nach einer dreiviertel Stunde sind die Gruppen mit Bauen und Kochen fertig. Anschließend tauschen die Gruppen und während die Anderen jetzt Pfeile bauen, kochen die Einen Wildgemüse zu einer Suppe. Vor dem abschließenden Bogenschießen für die gesamte Klasse wird gemeinsam die Gemüsesuppe verspeist.

 

Bei Interesse senden wir Ihnen gern ein Angebot:

Ansprechpartner: Katrin Gestewitz

Mail: Gestewitz[at]netzwerkspielkultur.de

 

 

Programmablauf

Beginn 9 Uhr

  • Begrüßung der Kinder, Regelklärung
  • gemeinsame Runde auf Tierfellen in der Steinzeithütte bei Feuer und Tee,
  • gegenseitiges Vorstellen und Wissensbefragung
  • ein Kind verkleidet sich zeitgemäß
  • Zeitstrahlbetrachtung und -erläuterung
  • Aufteilung in zwei gleichgroße Gruppen A und B

ca. 9.45 Uhr 

  • Gruppe A baut Pfeile
  • Gruppe B macht Feuer, schneidet Gemüse, bereitet Teig zu und heizt den Backofen an

ca. 10.30 Uhr

  • Spiel- und Essenpause (eigener Proviant)

ca. 11.00 Uhr 

  • Aktionstausch: 
  • Gruppe B baut Pfeile

  • Gruppe A kümmert sich um das Feuer, bereitet Kichererbsensuppe zu und backt Brötchen

ca. 12.00 Uhr

  • gemeinsames Essen

ca. 12.20 Uhr 

  • Bogenschießen für Alle

  Abschlussrunde (bis 13 Uhr)

Die Gruppe wird durch zwei unserer Mitarbeiter/Innen angeleitet und soll durch mindestens einen Betreuer Ihres Gruppenpersonals betreut und begleitet werden.

 

Die Kosten für vier Stunden „Leben in der Steinzeit“ betragen 120,-€ für die pädagogische Arbeit und 3,-€ pro Kind für Essen- und Materialausgaben.

 

Bei Bedarf stellen wir Ihnen gern getrennte Rechnungsbelege aus.