Der Hüttenbaubereich

 

Eine zentrale Rolle, auf dem Kolle 37, nimmt der Hüttenbaubereich ein.

Das Hüttenbauen gehört zum ständigen Grundangebot auf dem Platz. Kinder finden sich in Gruppen zusammen und haben die Möglichkeit, sich Spielraum nach eigenen Ideen zu gestalten. Alles, was zum Bau einer Hütte nötig ist, wird bereitgestellt: Spaten, Hammer, Kuhfuß, Säge, Nägel, Holz. Die Betreuer stehen als Unterstützer und Ratgeber zur Verfügung und greifen im Falle gefährlicher, gefährdender Konstruktionen ein. Ein gewisses Risiko lässt sich dabei nicht vermeiden, immer ist irgendwo ein Brett nicht ganz fest, guckt ein Nagel heraus. Der bewusste Umgang damit gehört zum Konzept. Er macht sicher und umsichtig und ist letztlich ein besserer Schutz vor Gefährdungen als der vergebliche Versuch, diese aus dem Leben zu verbannen.

Auf folgende Regeln haben sich alle beteilgiten für den Hüttenbauplatz geeignigt:

  • Eine eigene Hütte kann errichtet werden, indem sich eine Baugruppe von mindestens drei Kindern zusammenfindet.
  • Jederzeit können weitere Baumitglieder in die Baugruppe aufgenommen werden.
  • Die Baugruppe erhält eine Kiste mit Materialien zum skizzieren und Bau eines Modells.
  • Form und Eigenschaften der Hütte sind der Baugruppe überlassen.
  • Die Hüttengröße ist beschränkt auf c.a. 250cm x 200cm und eine maximale Höhe von 400cm.
  • Entspricht das Modell den statischen Vorraussetzungen, kann die Baugruppe den Bauantrag stellen.
  • Über den Bauabschnitt entscheiden die Würfel. (es gibt eine genaue Skizze im Baubereich)
  • Jede Baugruppe erhält eine Gruppennageldose mit 200 Startnägeln.
  • Der Besitz der Hütte besteht nur bei aktiver Bebauung. Bei 7-tägiger Pause erlischt der Anspruch!
  • Der Besitzanspruch entfällt auch, wenn die eigene Hütte mit einer Brücke zur Besucherhütte verbunden wird.
  • Jeder Bauherr/in muss sich nach dem Bauen in das Bauabschnittsbuch eintragen.