Abenteuer Stadt

Feuer

Ofenheizung gibt es kaum noch; Kokeln ist gefährlich und nicht erlaubt. Betreute Spielplätze sind die einzigen Orte, an denen offenes Feuer in der Stadt möglich ist und der Umgang damit gelernt werden kann. Das Feuer kann zerstören, aber es spendet auch Wärme für Stockbrot und Kartoffeln und gegen kalte Füße. Und immer ist es ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Wasser

Regen tränkt Bäume, Wiese und Blumen und in den Pfützen lässt es sich wunderbar spielen. Oder im Feuerlöschbecken. Oder im Sandkasten an der Pumpe. Und wenn der Sommer am heißesten ist, wird dazu noch der Rasensprenger als Dusche benutzt. Zur Not gibt es Handtücher und trockene Sachen im Haus.

Erde

Lehm und Sand bilden den Grund, auf dem die Hütten gebaut werden, Steine und Geröll dazwischen stellen sich dem Spaten in den Weg, der die Löcher für die Eckbalken graben soll. Wer traut sich, die Hand oder gar den ganzen Körper in die Lehmpampe zu tauchen? Wühlen in der Komposterde macht schwarze Fingernägel, aber im Garten verteilt lässt die Erde Pfefferminze und Blumen besser wachsen.

Luft

Essen, bauen, spielen, reden – alles das lässt sich unter freiem Himmel machen, solange es nicht wie aus Kannen regnet oder Eiszapfen an der Nase wachsen. Auslüften nach einem langen Schultag, nach der Sitzung vor dem Fernseher oder dem Computer, auf der Wiese liegen, in den Himmel schauen und Luftballons steigen lassen.

Der Hüttenbau

gehört zum ständigen Grundangebot auf dem Platz. Kinder haben die Möglichkeit, sich Spielraum nach eigenen Ideen zu gestalten. Alles, was zum Bau einer Hütte nötig ist, wird bereitgestellt: Spaten, Hammer, Kuhfuß, Säge, Nägel, Holz. Die Betreuer stehen als Unterstützer und Ratgeber zur Verfügung und greifen im Falle gefährlicher, gefährdender Konstruktionen ein. Ein gewisses Risiko lässt sich dabei nicht vermeiden, immer ist irgendwo ein Brett nicht ganz fest, guckt ein Nagel heraus. Der bewusste Umgang damit gehört zum Konzept. Er macht sicher und umsichtig und ist letztlich ein besserer Schutz vor Gefährdungen als der vergebliche Versuch, diese aus dem Leben zu verbannen.